
Die PlayStation Portable (PSP) erschien 2004 in Japan und 2005 weltweit: Sonys erster Einstieg in den Handheld-Markt. Anders als Nintendos traditionell bescheidene Handhelds war die PSP ein Kraftpaket für Konsolenqualität unterwegs. Großes, hochauflösendes Widescreen-Display, starke 3D-Grafik und Multimedia—Musik, Video, Internet. Sony führte die Universal Media Disc (UMD) als primäres Spiel- und Filmformat ein: große Spiele und filmische Erlebnisse, die Handhelds zuvor nicht kannten.
Starker Start und eine beeindruckende Bibliothek. Highlights: God of War: Chains of Olympus, Crisis Core: Final Fantasy VII, Monster Hunter Freedom Unite, Daxter, Lumines und Persona 3 Portable. Robuste Medienfunktionen: Videos, Musik, Fotos speichern und abspielen—ein vielseitiges All-in-one-Gerät. Mit WLAN ins Netz und in ausgewählte Online-Spiele; Sony ergänzte Remote Play mit der PS3 und digitale Downloads über den PlayStation Store.
Über 80 Millionen Einheiten weltweit—eines der erfolgreichsten Nicht-Nintendo-Handhelds. Den Nintendo DS in Verkäufen nie überholt, hinterließ die PSP ein starkes Erbe: schlankes, multimedia-reiches Portable für ein älteres Publikum. Der Einfluss lebt im mobilen Spiel und in Sonys Nachfolger PlayStation Vita. Für viele war die PSP ihrer Zeit voraus—sie verschob, was eine Handheld-Konsole sein kann.
PlayStation Portable (PSP) Technische Daten
| Komponente | Spezifikation |
|---|---|
| CPU | MIPS-R4000-basierte CPU @ 1–333 MHz (taktskalierbar) |
| GPU | Custom 166-MHz-GPU, 3D mit Hardware-Transform und Lighting |
| Display | 4,3” TFT-LCD, 480×272, 16,77 Millionen Farben |
| Ton | Stereolautsprecher, 3D-Soundverarbeitung, Mikrofon (spätere Modelle) |
| Medium | UMD (Universal Media Disc), Memory Stick Duo für Speicher |
| Speicher | Intern: 32MB (Original), 64MB (Slim und später) |
| Funk | WLAN 802.11b, USB 2.0, Infrarot (Originalmodell) |
| Akkulaufzeit | 4–6 Stunden (Spiel), 4–5 Stunden (Video) |
| Erscheinung | 2004 (Japan), 2005 (Nordamerika und Europa) |

