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Die Geschichte des Nintendo GameCube

Der Nintendo GameCube erschien in Japan am 14. September 2001 und in Nordamerika am 18. November 2001. Er war Nintendos erste disc-basierte Heimkonsole und verkaufte 21,74 Millionen Einheiten.

· Manic EMU

Der Nintendo GameCube erschien in Japan am 14. September 2001, in Nordamerika am 18. November 2001 und in Europa am 3. Mai 2002. Er war Nintendos vierte Heimkonsole und der Nachfolger des Nintendo 64. Unter dem Codenamen Dolphin war er die erste Nintendo-Heimmaschine, die Spiele auf optischen Discs statt Cartridges auslieferte. Diese Discs waren proprietäre Mini-DVDs von etwa 1,5 GB. Der Würfel stand neben Sonys PlayStation 2 und Microsofts Xbox und blieb eine reine Spielebox: die meisten Modelle spielten keine Filme. IBM baute die Gekko-CPU; ATI (von ArtX) baute die Flipper-GPU. Der lenkerförmige Controller versetzte Analogstick und Steuerkreuz und wurde zu einer Vorlage, die Nintendo noch immer ausliefert.

Die Bibliothek ist kürzer als die der Rivalen, aber die Höhen sind hoch. Super Smash Bros. Melee ist der Bestseller, mit rund 7,09 Millionen. Metroid Prime und The Legend of Zelda: The Wind Waker setzten neue Looks für diese Reihen. Super Mario Sunshine, Luigi’s Mansion, Pikmin und Animal Crossing eröffneten neue First-Party-Linien. Drittanbieter ergänzten Resident Evil 4, Eternal Darkness und Paper Mario: The Thousand-Year Door. Ein Game Boy Advance-Linkkabel und der Game Boy Player banden den Würfel an Nintendos Handhelds. Der WaveBird war ein First-Party-Funkpad, Jahre bevor das normal wurde.

Nintendo verkaufte 21,74 Millionen GameCubes und beendete den First-Party-Support im Februar 2007. Er lag hinter der PlayStation 2 und knapp hinter der Xbox. Eine dünne Launch-Linie und ein jüngeres Markenbild begrenzten den Drittanbieter-Support. Die originale Wii spielte weiterhin GameCube-Discs und nutzte dieselben Pads. Der Controller selbst lebte auf späteren Nintendo-Heimmaschinen weiter. Der GameCube wird weniger wegen Marktanteil erinnert als wegen einer kompakten, spielzentrierten Bibliothek, die noch immer hält.


GameCube Technische Daten

KomponenteSpezifikation
CPUIBM Gekko (PowerPC-750CXe-basiert) @ 486 MHz
GrafikATI Flipper @ 162 MHz (3 MB eingebettetes 1T-SRAM)
Auflösung480i; 480p bei unterstützten Titeln
TonAnalog-Stereo; Dolby Pro Logic II via MusyX
MediumGameCube Game Disc (Mini-DVD, ~1,5 GB)
Speicher24 MB 1T-SRAM-System-RAM; 16 MB DRAM-I/O-Puffer
MassenspeicherGameCube Memory Card (59 / 251 / 1019 Blöcke)
ControllerGameCube-Controller; WaveBird; GBA per Linkkabel
Erscheinung14. September 2001 (JP); 18. November 2001 (NA); 3. Mai 2002 (EU)
Verkaufte Einheiten21,74 Millionen



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