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Die Geschichte der Atari Jaguar

Die Atari Jaguar erschien im November 1993: Ataris letzter Versuch, im Heimkonsolenmarkt mitzuhalten. Beworben als weltweit erste 64-Bit-Konsole.

· Maftyマフティー

Die Atari Jaguar erschien im November 1993: Ataris letzter Versuch, im Heimkonsolenmarkt mitzuhalten. Beworben als weltweit erste 64-Bit-Konsole, war die Architektur in Wahrheit eine komplexe Mischung aus 32- und 64-Bit-Prozessoren. Ehrgeizig, aber das Multi-Chip-Design machte die Entwicklung berüchtigt schwer—wenig Drittanbieter-Support, kleine, ungleichmäßige Bibliothek.

Trotz Highlights wie Alien vs. Predator (1994), Tempest 2000 (1994) und einem Port von Doom (1994) gewann die Jaguar weder Entwickler noch Verbraucher. Der klobige Controller mit Ziffernblock galt als unhandlich. 1995 versuchte Atari mit dem Jaguar-CD-Add-on neues Interesse—schlechte Verarbeitung und wenige Spiele schadeten dem Ruf weiter.

Mit weniger als 250.000 Einheiten ein kommerzieller Fehlschlag und das Ende Ataris als Konsolenhersteller. Mitte der 1990er zog sich Atari ganz von Hardware zurück, später Übernahme und Neuaufstellung. Die Jaguar ist seither Kult bei Sammlern und Retro-Fans—kühnes Experiment und Symbol für Ataris Niedergang.


Atari Jaguar Technische Daten

KomponenteSpezifikation
Hauptprozessoren„Tom“ (Grafik, 32-Bit-RISC) und „Jerry“ (Audio/IO, 32-Bit-RISC)
Support-CPUMotorola 68000 @ 13,3 MHz (Koordination)
RAM2 MB
GrafikObject Processor mit 64-Bit-Bus, Auflösungen bis 800×576
Farben24-Bit-Palette (16,8 Millionen), bis 32.768 auf dem Bildschirm
Ton16-Bit-Stereo, CD-Qualität über Jerry
MediumROM-Cartridges (bis 6 MB); optionales CD-Add-on
ControllerGroßes Gamepad mit D-Pad, 3 Aktionstasten und 12-Tasten-Pad
ErscheinungNovember 1993
Einstellung1996
Verkaufte Einheiten< 250.000



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