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Die Geschichte der SG-1000

Die SG-1000 erschien in Japan am 15. Juli 1983—am selben Tag wie Nintendos Famicom. Als Segas erster Einstieg in den Heimkonsolenmarkt markierte sie den Wechsel von der Arcade ins Wohnzimmer.

· Maftyマフティー

Die SG-1000 (Sega Game 1000) erschien in Japan am 15. Juli 1983—am selben Tag wie Nintendos Famicom. Als Segas erster Einstieg in den Heimkonsolenmarkt markierte sie den Wechsel von der Arcade-Entwicklung ins Wohnzimmer. Bescheidene 8-Bit-Hardware: Zilog-Z80-Prozessor, einfache Tile-Grafik, Unterstützung für Cartridges und kreditkartenähnliche Spielkarten. Primtiv nach späteren Maßstäben, legte die SG-1000 den Grund für Segas Heimspiel-Zukunft.

Kommerziell schwer. Schnell überschattet vom technisch überlegenen Famicom, wenig Drittanbieter-Support. Intern wichtig: Ingenieure und Designer sammelten Erfahrung mit Consumer-Hardware. Hier entstand Girl’s Garden—ein Spiel des jungen Yuji Naka, der später Sonic the Hedgehog entwickelte. Varianten: SC-3000 (Computerversion) und SG-1000 II, kompakter und feiner.

Nur bescheidene Verkäufe, begrenzte Veröffentlichung außerhalb Japans und weniger asiatischer Märkte—trotzdem zentral in Segas früher Konsolenlinie. Die Architektur wurde zum Sega Mark III, im Westen Sega Master System. Oft übersehen, ist die SG-1000 der Anfang von Segas Konsolenambitionen—ein grundlegendes Stück Spielgeschichte.


SG-1000 Technische Daten

KomponenteSpezifikation
CPUZilog Z80 @ 3,58 MHz
GrafikTMS9918A VDP, 16-Farben-Anzeige aus 32er-Palette
Auflösung256×192
TonTexas Instruments SN76489 (3 Rechteckkanäle + 1 Rauschkanal)
MediumROM-Cartridges und Sega My Cards
ControllerFest verdrahteter 2-Tasten-Digitaljoystick (abnehmbar bei SG-1000 II)
Erscheinung15. Juli 1983 (Japan)



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